Wissen & Informationen zur industriellen Teilereinigung

In der industriellen Teilereinigung entscheiden oft Details über die Qualität, Wirtschaftlichkeit und Rechtssicherheit eines Prozesses.

Gleichzeitig werden viele Begriffe unterschiedlich verwendet oder vereinfacht dargestellt – was in der Praxis zu Fehlentscheidungen führen kann.

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Typische Fehlannahmen in der Praxis

Viele Entscheidungen in der Teilereinigung basieren auf Annahmen, die so nicht zutreffen und zu Fehlentscheidungen führen können – im schlimmsten Fall mit Gefährdung von Mensch und Umwelt.

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Wässrige Reinigung ist automatisch die einfachere oder günstigere Lösung

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Lösemittelbasierte Verfahren sind grundsätzlich gefährlicher für Mensch und Umwelt

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Die Reinigungsanlage allein entscheidet über das Reinigungsergebnis

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Die Reinigungsanlage allein entscheidet über das Reinigungsergebnis

Diese Annahmen sind in der Praxis häufig zu stark vereinfacht oder fachlich nicht korrekt.

Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus:

Reinigungsanlage

Reinigungsmedium

Prozessführung (z. B. Anzahl und Reihenfolge der Prozessschritte, Mechanik, Temperatur und Zeit)

Rechtliche und technische Anforderungen

In vielen Anwendungen müssen neben der Reinigungsleistung auch gesetzliche Anforderungen berücksichtigt werden.

Dazu gehören unter anderem:

Explosionsschutz

Anforderungen aus dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG)

Umgang mit Lösemitteln und Emissionen

Arbeitsschutz und Anlagensicherheit

Diese Anforderungen werden in der Praxis nicht immer vollständig berücksichtigt – können aber erhebliche Auswirkungen auf Betrieb und Haftung haben.

Beispiele aus der Praxis

Ein Lösemittel mit einem Flammpunkt über 60 °C wird häufig als nicht brennbar eingestuft

Tatsächlich sind alle Flüssigkeiten mit einem definierten Flammpunkt grundsätzlich brennbar und können eine explosionsfähige Atmosphäre bilden

Es wird häufig angenommen, dass unterhalb des Flammpunkts keine explosionsfähige Atmosphäre entstehen kann

Tatsächlich muss je nach Stoff bzw. Gemisch ein ausreichender Sicherheitsabstand zum Flammpunkt eingehalten werden

Tatsächlich kann auch bei Temperaturen unterhalb des Flammpunkts eine explosionsfähige Atmosphäre entstehen, insbesondere durch Versprühen oder Vernebeln von Lösemitteln
Der Einsatz von Vakuum wird teilweise als Ersatz für Explosionsschutz betrachtet

Vakuum kann ein Bestandteil eines Explosionsschutzkonzepts sein, ersetzt dieses jedoch nicht

Typische Fehler bei der Umsetzung

In der industriellen Teilereinigung treten häufig ähnliche Fehler auf:

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Anlagen werden ohne ausreichende Prozessanalyse ausgewählt

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Reinigungsmedien werden nicht optimal abgestimmt

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gesetzliche Anforderungen werden unterschätzt oder falsch bewertet

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Angebote werden ausschließlich über den Preis verglichen

Das führt häufig zu:

Unzureichenden Reinigungsergebnissen

Höheren Betriebskosten

Nachrüstungen oder Anpassungen

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Vermeidbaren Risiken

Unser Ansatz

Wir legen großen Wert darauf, technische, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte gemeinsam zu betrachten.

Das bedeutet für Sie: 

Z

Klare und fundierte Entscheidungsgrundlagen

Z

Berücksichtigung aller relevanten Rahmenbedingungen

Z

Transparente Bewertung verschiedener Lösungsansätze

Weiterführende Informationen finden Sie auf unseren folgenden Seiten:

Reinigungsanlagen

Reinigungsmedien

Beratung und Rechtssicherheit

Reinigungsaufgabe
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